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| Der Papalagi |
Zum ersten Mal bin ich dem "Papalagi" als Kind begegnet. Mein Vater gab mir ein schmales zerlesenes Buechlein und empfahl mir dessen Lektuere. Da seine Vorschlaege sich immer als gut erwiesen, ob es sich nun um einen Opernbesuch oder ein Kochrezept handelte, setzte ich mich hin und fing an zu lesen. Ich las vom runden Metall und dem Ort des falschen Lebens, von den steinernen Truhen und der schweren Krankheit des Denkens. Ich las, dass der Papalagi keine Zeit hat und dass ihn die vielen Dinge arm machen. Oft lachte ich, oft fuehlte ich mich ertappt, als ob mir jemand einen Spiegel vorhielte. Mehr als 50 Jahre spaeter geht es mir beim Wiederlesen dieses Klassikers aehnlich. Doch was ist ein Papalagi? Es ist der Weisse, der Fremde, so genannt vom Suedseehaeuptling Tuiavii aus Tiavea, dessen Reden in diesem schmalen Buch gesammelt sind.