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| White Skin |
Wenige Wochen nach einer ueblen Erfahrung, die er und Kumpel Henri mit zwei Huren machten, verfaellt Thierry ganz entgegen seiner bisherigen Vorlieben buchstaeblich mit Haut und Haar der aetherischen und kaum sonderlich pflegeleichten Musikerin Claire. Misstrauisch beaeugt von Henri, der in der rothaarigen Schoenheit eine menschenfressende Hexe wittert, kapseln sich Thierry und Claire vom Rest der Welt ab. Als Thierry endlich Bekanntschaft mit Claires Familie macht, muss er feststellen, dass Henri wohl ziemlich richtig lag. Eine Dramaturgie abseits gaengiger Genrekonventionen, kluge philosophische und politische Betrachtungen nicht als modisches Accessoire, sondern im Zentrum der Geschichte und ein schoen passendes 'Rabid'-Zitat gleich zu Beginn unterstreichen, dass im Falle dieser kanadischen Variation des Vampirmythos und Wiederentdeckung des vernachlaessigten Sukkubus-Motivs kein Cheeseburger, sondern Filet Mignon auf den geneigten Horrorgourmet wartet. Sollte auch ohne populaere Hollywood-Nasen den Weg zu Genreehren finden.