Irgendwann In Mexico

Wer hier ein Westernspektakel a la John Wayne nach dem immer gleichen 08/15-Schema erwartet, wird enttaeuscht sein. Alleine die Besetzung spricht fuer sich: Johnny Depp in der Rolle des korrupten CIA-Agenten Sands, Antonia Banderas als vom privaten Schicksal gezeichneten Mariachi, Selma Hayek als seine ehemalige Geliebte und der bis zur Unkenntlichkeit geliftete Mickey Rourke als rechte Hand des Drogenbosses Barillo, der den mexikanischen Praesidenten stuerzen will. Die Handlung ist schnell erzaehlt: Mexiko steht am Rande des Chaos: Drogenboss Barillo will den mexikanischen Praesidenten stuerzen, waehrend der korrupte CIA-Agent Sands noch eine Rechnung mit seinem schlimmsten Feind, General Marquez, zu rupfen hat, dessen Unterstuetzung wiederum Barillo dringend braucht, um seinen Coup gegen das Staatsoberhaupt durchzusetzen. Sands koedert den Mariachi, um den General zu toeten - und setzt damit eine Kette blutiger Ereignisse in Bewegung, in der die Waffen locker sitzen und jeder jeden bekaempft. Am Ende kommt alles anders als geplant. Fuer mich ein Meisterwerk im Stil von Kill Bill, die Schiessereien sind nicht weniger absurd als das Gemetzel der legendaeren Um Thurman alias "Die Braut". Fazit: Grossartiges Kino, brillante Unterhaltung.