The Grudge - Der Fluch

"The Grudge" ist nicht der gleiche Erfolg gegoennt gewesen wie dem gruseligen "Ring" aus dem Jahre 2002, aber er stellt einen ebenso ueberzeugenden Beweis fuer amerikanische Remakes erfolgreicher japanischer Horrorfilme dar. Es verging kaum ein Jahr zwischen der Veroeffentlichung vom Takashi Shimizus schauriger Geistergeschichte Ju-On: "The Grudge" und der Produktion dieses amerikanischen Remakes, das in Tokio spielt und in dem Sarah Michelle Gellar zum ersten Mal nach Buffy in einem Horrorfilm zu sehen ist. Der einzige bemerkenswerte Unterschied zwischen den beiden Filmen ist der Import der zumeist amerikanischen Darstellerriege (darunter Bill Pullman, Clea DuVall und Grace Zabriskie), wobei The Grudge umgeschrieben wurde, damit Shimizu die gruseligsten Hoehepunkte seiner frueheren Version, die schon zuvor als Kurzfilm und in zwei japanischen Videofilmen das Licht der Welt erblickte, verfeinern und verbessern konnte. The Grudge, der entgegen den Vorhersagen der Kinoexperten in den U.S.A. am ersten Wochenende vierzig Millionen Dollar einspielte, stellt fuer echte Horrorfans vielleicht eine Enttaeuschung dar, denn es gibt kaum Gewalt und blutige Effekte zu sehen, aber der Film funktioniert als Gruselgeschichte ueber ein Geisterhaus und ist ein Garant fuer Gaensehaut.