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| Die Hochzeits-Crasher |
In dieser Mischung aus Buddy-Film und romantischer Komoedie, die aus dieser narrensicheren Vorgabe einige Lacher produziert, spielen Vince Vaughn und Owen Wilson zwei Chaoten, die Hochzeiten durcheinander bringen. Unter der Regie von David Dobkin bewegt sich der Film zwischen unflaetigem Getoese und schwammiger Romanze, und diese tonale Identitaetskrise ueberdeckt zeitweise den zugrunde liegenden Humor des Ganzen. Aber sobald die gut aufeinander eingespielten Nebendarsteller aus allen Rohren schnelle Dialoge und schraege Situationen abfeuern, werden auch einige kraeftige Lacher produziert. Als die zwei Jungs die Familie des Finanzministers (Christopher Walken) infiltrieren, werden die Dinge recht kompliziert, und aus der ganze Sache wird eine romantische Paarung, in der Vaughn und Gloria (Isla Fisher), die abgedrehte Tochter des Kongressmitglieds zusammenkommen, waehrend sich Wilson ernsthaft um die andere Tochter Claire (Rachel McAdams) bemueht, die ungluecklich mit einem betruegerischen Elite-Studenten (Bradley Cooper) verlobt ist. Walken kommt in seiner Rolle fast nicht zur Geltung, wobei Jane Seymour und Henry Gibson lustige Auftritte absolvieren und gegen Ende des Films ein Ueberraschungsgast auftaucht, der allen anderen die Schau stiehlt. Alles wirkt ein wenig unausgegoren, aber McAdams ist eine wahre Freude, und Hochzeits-Crasher, den man wegen der vielen Lacher durchaus empfehlen kann, wird sicher seinen Platz auf den DVD-Regalen finden.