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| Serenity - Flucht In Neue Welten |
"Serenity" liefert den perfekten Beweis dafuer, dass "Firefly" ein besseres Schicksal verdient haette als die Beendigung der Fernsehausstrahlung. Joss Whedons viel gelobte Serie, die eine Mischung aus Western und Science Fiction war, hatte die besten Voraussetzungen fuer die Umwandlung in einen Kinofilm, und dieses actiongeladene Abenteuer erlaubt Whedon nun, die Hintergruende von "Firefly" zu beleuchten '96 besonders die geheimnisvolle Geschichte um den traumatisierten und launischen Blinden Passagier an Bord des Raumschiffs "Serenity": River Tam (Summer Glau). Ihre moerderischen Faehigkeiten als programmierte Waffe machen sie zum begehrten Hauptgewinn f'fcr die machthungrige planetarische Allianz, die hier von einem Beauftragten (Chiwetel Ejiofor) verkoerpert wird, der vor nichts zurueckschreckt, um River aus dem Schutz der Besatzung der Serenity zu entreissen. Dennoch bekommt der Zuschauer all jene schlagfertigen Dialoge und knackigen Actionsequenzen geboten, die man erwarten kann, aber Whedon geht noch einen Schritt weiter und versieht so seine altbewaehrten Darsteller mit genauer ausgearbeiteten dynamischen und liebevollen Beziehungen untereinander. Die Besetzung von "Serenity" liefert eine gut ausgewogene Mischung aus Tiefgang und Humor und besteht aus Nathan Fillion als Captain Mal Reynolds, der sowohl Draufgaengertum als auch Zuneigung zu seinen Besatzungsmitgliedern Wash (Alan Tudyk), Zoe (Gina Torres), dem humorvollen Kaempfer Jayne (Adam Baldwin), die Ingenieurin Kaylee (Jewel Staite), Bordarzt Simon (Sean Maher) und Mals frueherer Flamme Inara (Morena Baccarin) zeigt, welche in Whedons flotter Geschichte eine zentrale Rolle spielt. Viele Kritiker waren sich darueber einig, dass "Serenity" all jene spannende Unterhaltung und Spass bot, der bei den neuesten Star Wars-Filmen von George Lucas fehlten, und Whedon laesst das Ende offen '96 was Raum fuer eine Fortsetzung bietet, die nie billig oder kommerziell opportunistisch wirken duerfte. Somit sollte es klar sein, dass wir angesichts der unerforschten Mysterien um die Blue Sun das Raumschiff "Serenity" nicht zum letzten Mal begleiten durften.