God's Army V - Die Apokalypse

Seit Allison mit einem handgeschriebenen, ledergebundenen Buchartefakt aus grauer Vorzeit unterwegs ist, weichen ihr boese Engel, gute Teufel und gedungene Mordbuben kaum mehr von der Pelle. Das liegt daran, dass in dem Buch der Name des wiedergeborenen Antichrist verzeichnet ist. Wer den kennt, koennte Armageddon verhindern, und genau daran haben die boesen Engel ein Interesse. Pech bloss, dass der von Oberengel Stark ausgesuchte Hitman romantische Gefuehle fuer Allison entdeckt. - Dieser fuenfte Film setzt die Handlung des Vorgaengers nahtlos fort, ist dabei aber in sich weniger stimmig. Das liegt zum einen daran, dass der Film sich trotz seiner Kuerze mit sehr viel Exposition aufhaelt, zum anderen aber auch an einer schwaecheren Umsetzung, wobei vor allem Jason Scott Lee als gequaelter Dylan nicht immer ueberzeugen kann. Herausragend ist dafuer Tony Todd, dessen Darstellung sehr ambivalent geraten ist und in die allgemeine Stimmung des Films hineinspielt, denn man ist aehnlich wie Alison hin- und hergerissen und weiss nicht, fuer wessen Seite man sich entscheiden soll. Denn die Politik von Himmel und Hoelle, so Luzifer, will oftmals doch nur dasselbe. Sehr interessant an diesem Film ist, dass eine neue Richtung eingeschlagen wird, denn mit dem Kommen des Antichristen laesst sich die Reihe neu beleben. - Fazit: Etwas kurzgeratener, aber sympathischer Okkult-Horror.