Planet Erde - Staffel 2

Folge 1: "Eiswelten" - In der ersten Folge fuehrt die Reise in die Eiswelten an den Polen: Groesser als die gesamte Flaeche der USA oder zweimal so gross wie der Kontinent Australien und dazu voellig von Eis bedeckt, so zeigt sich die Antarktis. Auch der Nordpol ist mit Eis bedeckt. Aber es ist ein Eismeer, das von Land umgeben ist. Egal zu welcher Jahreszeit - immer ist es das Eis, das die Region beherrscht, ob im Norden oder Sueden unseres Planeten. Trotz hoechster Anforderungen an die Ueberlebensfaehigkeit trotzen einige Tiere den widrigen Naturbedingungen, bringen genau hier sogar ihren Nachwuchs zur Welt. Folge 2: "Graswelten" - Gras bedeckt mehr als ein Viertel der Oberflaeche unseres Planeten und ernaehrt mehr Wildtiere als jede andere Pflanze. Als Ueberlebenskuenstler ist Gras allgegenwaertig und doch etwas ganz Besonderes. Die grossen Graslandschaften stehen daher im Mittelpunkt dieser Folge von Planet Erde. Seien es riesige Karibuherden, die durch die arktische Tundra streifen, die geheimnisvollen Mongolischen Gazellen oder Blutschnabelweber, die haeufigsten Voegel der Welt, die wie ein Heuschreckenschwarm ueber die afrikanische Savanne herfallen: Planet Erde zeigt sensationelle Bilder dieser Bewohner der Graswelten. Folge 3: "Meereswelten" - Meere bedecken zu mehr als zwei Dritteln unsere Erdoberflaeche. Alle unsere Kontinente sind von ihnen umspuelt. Aber wer weiss schon, dass sich das eigentliche wilde Leben in den riesigen tropischen Gewaessern nur an den Korallenriffen und ueber Seegraswiesen abspielt. Auch dem heissen Wuestensand verdankt manches Gewaesser ein bluehendes Leben. Kolonien von Seevoegeln wissen das dann zu nutzen. Ansonsten muss man schon suchen, um dort in den Meeren Leben zu entdecken. Folge 4: "Waldwelten" - Die groesste Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Wie ein Guertel liegt sie rund um den noerdlichen Erdball. Ein Drittel aller Baeume waechst hier, mehr als in den tropischen Regenwaeldern. Die Taiga produziert so viel Sauerstoff, dass sich dies auf die gesamte Erdatmosphaere auswirkt. Auffallend ist nur, dass sich in diesen riesigen Waldgebieten wenig Tiere zeigen. Baeume sind grossartige Lebensformen, ob zentimetergross oder als Riesen wie die Mammutbaeume in Kalifornien. Sie sind die groessten von allen auf unserer Erde. Sie erbringen wahre Hoechstleistungen, genau wie die Kamera, die sich Meter um Meter den Stamm dieser Giganten hinaufbewegt. Uralt sind die Grannenkiefern, aelter als die aegyptischen Pyramiden. Schon waehrend der Bronzezeit begannen sie zu wachsen, und sie leben immer noch. Folge 5: "Tiefseewelten" - Planet Erde reist durch die Ozeane der Welt und zeigt das geheimnisvolle Leben der Tiefsee. Obwohl die Meere zwei Drittel unseres Planeten bedecken, sind sie noch weitgehend unerforscht. Jaeger und Gejagte ueberleben dank besonderer Strategien in den Tiefseewelten. Vor der Kueste Venezuelas begegnet dem Kamerateam ein Walhai. Mit einer Laenge von 12 Metern und einem Gewicht von 30 Tonnen ist es der groesste Fisch ueberhaupt. Der Koloss ernaehrt sich hauptsaechlich von Plankton, doch die Kamera kann zeigen, wie auch zahlreiche Beutefische in dem riesigen Maul des Walhais verschwinden. Folge 6: "Dschungelwelten" - Tropische Regenwaelder sind die Arche Noah unseres Planeten. Sie beherbergen die Haelfte aller Arten, die es auf diesem Planeten gibt. Und doch wirkt der Dschungel auf den ersten Blick oft seltsam leblos. Die Luft ist erfuellt von einem phantastischen Konzert, trotzdem sucht das blosse Auge oft vergeblich nach dem Urheber der Toene. "Planet Erde" ist es gelungen, die grossen und kleinen Bewohner des Dschungels mit der Kamera einzufangen: Paradiesvoegel werben mit beeindruckenden Taenzen um ihre Weibchen. Bruell- und Klammeraffen turnen durch die Baumkronen. Nachts uebernehmen Zikaden und Froesche das Regiment. Trotz der ueppigen Natur ist der Ueberlebenskampf im Dschungel hart. Nur wer sich an die besonderen Bedingungen anpasst, kann hier ueberleben...