Living In The Present Future

Gleich mit seiner ersten Single gelang dem Bruder von Neneh Cherry 1998 ein Ueberraschungserfolg. Der Ohrwurm "Save Tonight" entwickelte sich zum Radio-Dauerbrenner und zog in der Folge auch das dazugehoerige Album "Desireless" hoch in die Charts. Auf "Living In The Present Future" nun legt Eagle-Eye Cherry nochmal ein Schaeufelchen nach, zeigt sich vielschichtiger und vielseitiger. "One Good Reason" zum Beispiel hat den Blues, "Promises Made" gemahnt an Cat Stevens waehrend sich "Burning Up" mit seinem Ohrwurm-Refrain als legitimer "Save Tonight"-Nachfolger empfiehlt. Und es geht noch weiter: "Long Way Around" wird durch einen Gastauftritt von Neneh Cherry veredelt, "Been Here Once Before" ueberzeugt mit luftigen Poparrangements. Unterm Strich ein Popalbum, bei dem - vom Anfang bis zum Ende - wirklich alles stimmt.