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| Turn It On Again |
Phil Collins' unverwechselbare Stimme vor dem Hintergrund eines pulsierenden Synthesizers und eines droehnenden elektrischen bzw. akustischen Schlagzeugs wurde zu einem der charakteristischsten und allgegenwaertigsten Klaenge des Rock der achtziger (und fruehen neunziger) Jahre. Und auch wenn Collins' Soloarbeit waehrend dieser Zeit gelegentlich von der seiner Band kaum zu unterscheiden war, dann war dies nur ein Beweis fuer die bemerkenswerte Wandlung, die Genesis seit ihren Tagen an der Kunstschule in den spaeten Sechzigern durchgemacht hatte. Allein die Vorstellung, spaeter einmal ein "Greatest Hits"-Album zu produzieren, w'e4re damals lachhaft gewesen. Aber dann, als das urspruengliche Quintett (durch den Weggang des Saengers Peter Gabriel) zum Quartett und spaeter (als der Gitarrist Steve Hackett die Band verliess) zum Trio wurde, richtete sich das Scheinwerferlicht mit zunehmender Intensitaet auf Phil Collins und seinen Sinn fuer Pop und Rhythm & Blues. Obwohl es um des Gleichgewichts (und um der Einbeziehung Ray Wilsons, Frontman der letzten Genesis-Formation) willen einige Greatest-Hits-Kandidaten aussen vor laesst ("No Reply at All" und "Taking It All Too Hard"), ist "Turn It On Again" ein guter Sampler einer der bestaendigsten (wenn auch vorhersagbarsten) Hitmacher der Rockgeschichte. Gabriel und Hackett kehrten sogar noch einmal ins Studio zurueck, um das urspruengliche Quintett fuer die reich strukturierte Neuaufnahme von "The Carpet Crawlers" aus dem Album "The Lamb Lies Down" on Broadway voruebergehend wiederzuvereinigen.