Open The Door

Lang ist's her, dass Roger Hodgson zusammen mit Supertramp weltweit die Charts beherrschte. Der inzwischen 50-Jaehrige hat nach Jahren persoenlicher Probleme nun offenbar zurueck ins Business gefunden, "Open The Door" zeigt ihn in ueberraschend guter Verfassung. Schon der Opener, das vom beruehmten Trademark-Sound seiner zwoelfsaitigen getragene "Along Comes Mary", glaenzt mit alten Supertramp-Tugenden: Ohrwurm-Melodie, softlanweiche Produktion plus kleine Gimmicks im Arrangement (z.B. die schottische High Whistle). Die eingespielte Passage einer 1940 von der blutjungen Queen Elizabeth gehaltenen Rede sorgt zudem fuer eine Extra-Portion Charme. Und auf diesem Niveau geht's weiter: hymnische Refrains ("The More I Look") wechseln mit augenzwinkernden Reminiszenzen an alte Zeiten wie etwa der "School"-Harp in "Showdown" oder dem Sopran-Saxofon, das "Hungry" einleitet und das wir von diversen Supertramp-Oldies kennen. Solider Cinemascope-Pop von einem, der sein Handwerk versteht.