Travelling Without Moving

Jamiroquai gelang es mit diesem dritten Album sich die Aufmerksamkeit der Top 40-Radiosender und MTV, sowie einen Grammy und eine Platinauszeichnung zu sichern. Dabei hatten sie ihrem bew'e4hrten Soul-Disco-Mix nur etwas Pop hinzugefuegt. Warme Keyboards, zuckersuesse Streicher und unbezaehmbare Grooves bilden die Basis fuer Jay Kays ueberragende Stimme, und powern die Hits ("Virtual Insanity", "Cosmic Girl"). Zwar macht die Stimme des Leadsaengers (voll Jazz und Elastizitaet) das Feuer der Band aus, aber erst die "Kleinigkeiten" (makellose Gitarrenklaenge, flotte Hintergrundgesaenge und geschickt eingesetzte Old-School-Soul-Samples (Eddie Harris in "Alright", Esther Phillips in "High Times") machen die Platte perfekt. Fuer einen Ausgleich zu den sehr tanzbaren und radiotauglichen Tracks sorgen die Balladen "Everyday" und "Spend A Lifetime", das reggae-maessige "Drifting Along" und ein paar Didgeridoo-Instrumentalstuecke.