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| Sailing To Philadelphia |
Mark Knopfler, geboren am 12. August 1949 im schottischen Glasgow, begann seine Karriere 1967 als Journalist bei der "Yorkshire Evening Post" in Leeds. Parallel dazu spielte er in diversen Bands. Zehn Jahre spaeter gruendete er dann zusammen mit seinem Bruder David, Bassist John Illsley und dem Schlagzeuger Pick Withers die Dire Straits, 1978 erschien ihr Debut-Album "Dire Straits". Es folgte eine Bilderbuchkarriere, Alben wie "Making Movies" oder "Brothers In Arms" etablierten sie als Superstars. Anfang der Neunziger jedoch loest Knopfler die Band auf, zum Abschied wurde die Live-Platte "On The Night" auf den Markt gebracht, 1998 wurde das "Best Of"-Album "Sultans Of Swing" nachgeschoben. Knopfler widmete sich nach dem Ende der Dire Straits diversen Projekten, vor allem aber schrieb er Filmmusiken (u.a. zu "Last Exit To Brooklyn" und "Wag The Dog"). 1996 veroeffentlichte er mit "Golden Heart" sein erstes Soloalbum, "Sailing To Philadelphia" ist sein zweites. Wie der Vorgaenger zeigt es einen entspannten Mark Knopfler. Im Vordergrund steht dabei immer sein unverwechselbares Gitarrenspiel und sein charakteristischer Gesang. Zwischendurch gibt es mal ein Duett mit Van Morrison ("The Last Laugh") oder eines mit James Taylor. Mal gibt es lupenreine Dire Straits-Songs ("What It Is"), dann wieder staubtrockene Akustik-Balladen ("Sands Of Nevada"). Knopfler muss sich nichts mehr beweisen, und das hoert man "Sailing To Philadelphia" auch an; selten klang Gitarren-Pop auf so hohem Niveau relaxter.