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| Land Of Dreams |
In den 70er Jahren zeichnete sich der Saenger-Songwriter Randy Newman dadurch aus, dass er dem Trend, in seinen Werken eine oeffentliche Beichte abzulegen (wozu sich der Grossteil seiner Kollegen verpflichtet fuehlte) nicht folgte und seine Lieder um sehr detaillierte, oft groteske Charaktere aufbaute, und seine Geschichten aus dem Leben aller moeglichen Leute zog - nur nicht aus seinem eigenen. Ende der 80er Jahre aber, da seine Bemuehungen als Komponist von Filmmusik ein eigenstaendiges, aber ebenso unverwechselbares Oeuvre hervorgebracht hatten, verfuegte Newman ueber die noetige Lockerheit, sich auch mal der Introspektive hinzugeben. Auf seinem 1998er Album "Land Of Dreams" verarbeitet Newman die Zeit, die er als Kind waehrend des Krieges in New Orleans verbrachte, in dem wunderbaren Titelsong und dem possenhaften "New Orleans Wins the War". Er durchlebt nochmal die Traumata der Grundschule in "Four Eyes", und malt ein trostloses Portrait einer zerbrechenden Ehe im still-uberwaeltigenden "Bad News from Home". Mit diesen Liedern - und zwei untypisch zaertlichen Liebesliedern ("Something Special" und "Falling In Love") - zeigt Randy Newman soviel von sich, wie nie zuvor.