King Of The Beach

Kurz vor seinem 50. Geburtstag gibt sich der britische Saenger und Gitarrist Chris Rea auf seinem neuem Album "King Of The Beach" betont relaxt. Rockigere Toene wie beispielsweise noch auf Road To Hell sind sanften, mehr melodioesen Klaengen gewichen. Mit seiner typischen rauchigen Stimme besingt Rea, der sich eben erst von einer schweren Operation erholt hat, in Stuecken wie "All Summer Long" oder "Sandwriting" das zeitlos-romantische Gefuehl, das einem an Straenden der Karibik beschleichen kann. Der Sound ist nach wie vor von seiner Gitarre gepraegt, die hin und wieder Assoziationen an Mark Knopfler weckt, doch mit Drum-Programming fliessen auch dezent neuere Elemente ein. Die Stimmung des Albums ist eher durch weiche Keyboard-Teppiche als durch schnelle Rhythmen gepraegt; Ausnahmen bilden die Stuecke "King Of The Beach" und "All Summer Long" sowie "Memory Of A Good Friend" mit leichten Reggae-Anklaengen. "King Of The Beach" ist sicher kein neuer Hoehepunkt im bisherigen Werk von Chris Rea, doch Harmonie suchende Fans werden mit dieser CD gewiss voll auf ihre Kosten kommen.