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| The Blue Jukebox |
Schoen, wenn Musiker wissen, was fuer ein Album sie einspielen wollen. Der vielseitige Chris Rea hat sich mit "The Blue Jukebox" seiner Jugendliebe, dem Blues gewidmet. Noch verfeinerter und variabler als auf der letzten CD Stony Road fallen die 13 Stuecke aus, die den hektischen Alltag vergessen lassen. Rea, der Englaender mit italienischen Vorfahren, ist dabei eine ganz eigene Variante aus laessiger Suedstaaten-Schlaefrigkeit mit eleganten Cool-Jazz-Elementen und suedlaendischem Flair gelungen. Mit "The Beat Goes On" - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Sonny & Cher-Titel - beschwoert er seine Liebe zur Musik. Und gern folgt man ihm dabei zu Swamp-Rock-Anleihen und einer Dr. John-Brummelstimme auf "Long Is The Time, Hard Is The Road", "Steel River Blues" oder "Restles Soul" nach New Orleans. Da spielt der Soul auch musikalisch eine Rolle und Rea's Slide-Gitarre, die direkt auf die Gefuehlsnerven zielt. Auf dem langsamen, mit Saxofon verzierten Blues "Somebody Say Amen" zieht Rea muehelos an "Slowhand" Eric Claptons Stil vorbei, das gilt auch fuer das Lied zum morgendlichen Daemmerlicht "Paint My Jukebox Blue" und den Abschied aus der Bar "Baby Don't Cry". Da haben wir schon fast vergessen, dass der erste Drink zur Blauen Stunde und dem entspannten, jazzy Bar-Blues "What Kind Of Love Is This" serviert wurde.